Rechtliches
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Reinigungsleistungen zwischen Nautilus Facility Cleaning, Geschäftsbereich der Nautilus Security UG (haftungsbeschränkt), im Folgenden „Auftragnehmer", und dem Kunden, im Folgenden „Auftraggeber". Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Die Darstellung der Leistungen auf dieser Website und die Ausgabe eines Richtpreises über den Preisrechner stellen kein bindendes Angebot dar. Der Auftraggeber gibt mit seiner Anfrage ein Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Auftragnehmer die Anfrage schriftlich, per E-Mail oder über einen bestätigten Termin annimmt. Maßgeblich ist der zuvor vereinbarte Festpreis.
Der Umfang der Reinigungsleistung ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung. Über den vereinbarten Umfang hinausgehende Leistungen werden nur nach vorheriger Absprache und gegen gesonderte Vergütung erbracht. Der Auftraggeber sorgt dafür, dass die zu reinigenden Flächen zum vereinbarten Termin zugänglich sind und Strom sowie Wasser zur Verfügung stehen.
Es gelten die vereinbarten Festpreise. Gegenüber Verbrauchern verstehen sich alle Preise als Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Vergütung ist sofort nach Rechnungserhalt fällig, spätestens innerhalb von drei Kalendertagen. Maßgeblich für die Zuordnung der Zahlung ist die auf der Rechnung genannte Rechnungsnummer.
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Kann der Auftraggeber einen Termin nicht wahrnehmen, teilt er dies so früh wie möglich mit. Eine Absage bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin ist kostenfrei.
Sagt der Auftraggeber später ab oder ist das Objekt zum vereinbarten Termin nicht zugänglich, kann der Auftragnehmer eine Entschädigung für den vorgehaltenen Einsatz verlangen. Diese beträgt bei einer Absage innerhalb von 48 bis 24 Stunden vor dem Termin 25 Prozent des vereinbarten Preises, bei einer späteren Absage oder bei fehlender Zugänglichkeit 50 Prozent des vereinbarten Preises.
Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein Schaden überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger ist als die Pauschale. Dem Auftragnehmer bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
Nach Abschluss der Arbeiten erfolgt, soweit möglich, eine gemeinsame Abnahme. Der Auftraggeber hat die Gelegenheit, die Leistung zu prüfen und Beanstandungen im Abnahmeprotokoll festzuhalten.
Zeigt sich ein Mangel, erhält der Auftragnehmer Gelegenheit zur Nacherfüllung innerhalb einer angemessenen Frist. Die Nacherfüllung erfolgt für den Auftraggeber kostenfrei.
Nimmt der Auftraggeber die Leistung ab, obwohl er einen Mangel kennt, stehen ihm die Rechte auf Nacherfüllung, Selbstvornahme, Rücktritt und Minderung nur zu, wenn er sich diese Rechte bei der Abnahme vorbehält (§ 640 Abs. 3 BGB). Weitergehende gesetzliche Rechte des Auftraggebers, insbesondere auf Schadensersatz, bleiben unberührt.
Es gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Ebenso unbeschränkt haftet er nach dem Produkthaftungsgesetz, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels und im Umfang übernommener Garantien.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Dazu gehört insbesondere die Pflicht, das Eigentum des Auftraggebers während der Arbeiten sorgfältig zu behandeln.
Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Der Auftragnehmer unterhält eine Betriebshaftpflichtversicherung. Angaben zum Versicherer finden Sie im Impressum.
Verbrauchern steht bei Verträgen, die außerhalb der Geschäftsräume des Auftragnehmers oder im Fernabsatz geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Das betrifft insbesondere Verträge, die beim Kunden vor Ort, telefonisch, per E-Mail oder über einen Messengerdienst geschlossen werden.
Einzelheiten, die Widerrufsfrist, die Folgen des Widerrufs und das Muster-Widerrufsformular ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. Die Widerrufsbelehrung wird dem Verbraucher zusätzlich mit der Auftragsbestätigung in Textform übermittelt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Auftraggeber Verbraucher, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unberührt. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Zur Beilegung von Streitigkeiten aus Verbraucherverträgen ist der Auftragnehmer weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Stand: August 2026